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Innovationspreis des Industrieclubs Sachsen


Den mit 5.000 Euro dotierten Preis überreichten Prof. Gerhard Rödel (l.), Prorektor für Forschung der TU Dresden, und Dr. Günter Bruntsch (2.v.r.), Präsident des Industrieclubs Sachsen. © Ralf U. Heinrich

Industrieclub Sachsen verleiht Innovationspreis an Dr. Albrecht Fehske 

Dr. Albrecht Fehske ist der 23. Preisträger des Innovationspreises. Er hat den Preis am 24.11.2015 für seine Dissertation zu dem Thema "Towards Reducing Energy Consumption in Mobile Access Networks" erhalten. Die Arbeit hat er an der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik der TU Dresden verfasst und 2014 abgeschlossen. Der Innovationspreis wird seit 1996 jährlich vom Industrieclub Sachsen verliehen; es werden Arbeiten junger Wissenschaftler ausgezeichnet, deren Ergebnisse sich in besonderer Weise in der wirtschaftlichen Praxis einsetzen lassen. 

Verzahnung von Forschung, Wissenschaft und Industrie

Die Verzahnung von Forschung, Wissenschaft und Industrie ist ein Schwerpunktthema, das die TU Dresden und den Industrieclub Sachsen verbindet; diese Verzahnung gilt als eine wichtige Triebfeder für die zukünftige Entwicklung unserer Region. Mit Dr. Fehske ist in diesem Jahr ein junger Wissenschaftler Träger des Innovationspreises, der beispielhaft für die Verbindung zwischen wissenschaftlichem Erkenntnisgewinn und dessen Umsetzung in die wirtschaftliche Praxis steht. In seiner Promotion untersuchte Dr. Fehske die Energieeffizienz von Telekommunikationsnetzen – ein Bereich, in dem es bis dato nur wenige wissenschaftliche Publikationen gibt. In seiner Laudatio würdigte Prof. Heinrich Meyr von der RWTH Aachen und Grand Professor im Exzellenzcluster cfaed die Arbeit als "absolute Spitzenleistung", die sich vor allem darin zeige, dass Dr. Fehske in kurzer Zeit mehr als 30 Publikationen veröffentlichte. 

Start-Up-Unternehmen gegründet

Neben der Wissenschaftlichkeit der Arbeit war für die Jury des Innovationspreises ausschlaggebend, dass sich Dr. Fehske auf Grundlage seiner Forschung inzwischen mit einem Start-Up-Unternehmen selbstständig gemacht hat. Die Arbeiten von Dr. Fehske zeigen eindrucksvoll, so Laudator Prof. Heinrich Meyr, dass die vielbeschworene Kluft zwischen Theorie und Praxis in den Ingenieurwissenschaften nicht existiere. "Vielmehr gilt, dass nichts praktischer ist, als eine gute Theorie", so Meyr weiter.

Weitere Informationen: 
Steffen Watzek
Vodafone-Stiftungsprofessur Mobile Nachrichtensysteme, Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik 
Tel.: + 49 351 463-41015
Fax: + 49 351 463-41099
Opens window for sending emailsteffen.watzek@tu-dresden.de   


Stand: 15.12.2015 15:35
Autor: Monique Rust