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Sächsische Gründungsidee 2012

Die sächsische Gründungsidee des Jahres 2012 kommt vom Institut für Automatisierungstechnik der TU Dresden

Das Team SOMA vom Institut für Automatisierungstechnik unserer Fakultät gewann beim diesjährigen futureSAX-Wettbewerb des Sächsischen Wirtschaftsministeriums den mit 15.000 Euro dotierten ersten Preis. Seit Anfang dieses Jahres setzte sich die Gruppe in mehreren Auswahlrunden aus insgesamt 48 Konzepten sachsenweit als Sieger durch. Das Team um Dr. Eckart Giebler überzeugte die Juroren von der Idee, mit einem neu entwickelten System zur Onlinemessung der Abscheidegeschwindigkeit die Oberflächentechnik zu revolutionieren. Die patentierte Sensortechnik ermöglicht, die Geschwindigkeit der Abscheidung von Metallen erstmals unter rauen Industriebedingungen zu messen. Somit können Anwender in der Galvanotechnik Kunststoff- oder Metalloberflächen effizienter, sicherer und in höherer Qualität mit metallischen Schichten veredeln. Diese Beschichtungen dienen dekorativen oder funktionellen Zwecken (beispielsweise Korrosionsschutz). Neben der technologischen Innovation konnte das Team SOMA mit einem nachhaltigen Geschäftskonzept bei der Jury punkten. Ziel der vier Mitarbeiter der TU Dresden ist es, Anfang nächsten Jahres ein Unternehmen auf Basis ihrer Idee zu gründen.

Der Sächsische Wirtschaftsminister Sven Morlok dankte den Preisträgern und allen Teilnehmern in einer festlichen Veranstaltung im Erlwein-Capitol des Dresdner-Ostra Parks für ihre innovativen Geschäftsideen.

Die Abkürzung SOMA stammt aus dem Projektnamen "System zur Onlinemessung der Abscheidegeschwindigkeit an Prozessen der industriellen Oberflächenbehandlung".

Informationen für Journalisten:
Technische Universität Dresden
Dr. Eckart Giebler
Tel.: 0351 463-32243
eckart.giebler@tu-dresden.de

Andy Reich
Tel.: 0351 463-32201
andy.reich@tu-dresden.de

http://www.et.tu-dresden.de/ifa/index.php?id=1347 

Stand: 01.08.2012 15:25
Autor: Monique Rust