TUD

Institut für Automatisierungstechnik

Schadstoffarme Prozesse in Galvanotechnik und Metallchemie

Teilvorhaben : Schließung von Stoffkreisläufen und Automatisierung von galvanotechnischen Prozessstufen

Laufzeit: Januar 1991 - Dezember 1994
Finanzierung: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Projektträger: DLR Umweltforschung und -technik
Förderkennzeichen: 01ZH915A/8
Schlussbericht

Kurzbeschreibung

Die Schließung von Stoffkreisläufen in Prozessstufen der Galvanotechnik und Metallchemie ist ein bedeutender Schritt zur Reduzierung der von diesen Prozessen ausgehenden Umweltbelastung. Die verfahrenstechnischen Voraussetzungen (effektive Spülsysteme, Konzentratoren zur Trennung von Spülwasser und Badinhaltsstoffen, Regeneratoren zur Verlängerung der Standzeiten) sind vielfach vorhanden, ihre Anwendung im Sinne eines produktionsintegrierten Umweltschutzes ist oft schwierig und steht erst am Anfang. Die Schließung von Stoffkreisläufen ohne Zwischenschaltung von Stapelbehältern hat viele Vorteile (unterbrechungsfreier Betrieb, gleichmäßigere Warenbehandlung, Minimierung der Einsatzstoffe, kleinere und kostengünstigere Konzentratoren und Regeneratoren), erfordert aber zusätzliche mess- und automatisierungstechnische Maßnahmen.

Ziel des Vorhabens war die Erarbeitung einer Methodik und konkreter technischer Lösungen für die Automatisierung galvanotechnischer und metallchemischer Prozessstufen, in die zur Erzielung fertigungs- und umwelttechnischer Verbesserungen moderne Spültechniken und über periphere Systeme (Konzentratoren, Regeneratoren) geschlossene Stoffkreisläufe integriert werden, die Erprobung eines solchen Konzeptes an einer Versuchsanlage und die Übertragung dort gewonnener Ergebnisse in den technischen Maßstab.

Stand: 27.02.2015 11:09
Autor: Webmaster LGS