TUD

Institut für Automatisierungstechnik

Arbeitsgruppe Labor geschlossene Stoffkreisläufe

Erfolgreicher Forschungstransfer ruft neue Firma ins Leben

Mitarbeiter der Arbeitsgruppe (Dr.-Ing. Eckart Giebler, Dipl.-Ing. Andy Reich, M.A. (MBA) Ronny Krönert und Dipl.-Ing. (BA) Ronny Silze) gründen im Ergebnis des erfolgreich durchgeführten EXIST-Forschungstransferprojektes SOMA die Fa. Somonic Solutions GmbH aus der Technischen Universität Dresden aus. Somonic bietet eine innovative Technik zur Inline-Messung von Abscheidegeschwindigkeit und Stromausbeute an und will sich im Bereich der nasschemischen Galvano- und Oberflächentechnik als Spezialist für Prozessmess- und Automatisierungstechnik etablieren. Das Team wird dabei weiterhin eng mit dem Institut für Automatisierungstechnik kooperieren.


Ronny Silze, Ronny Krönert, Andy Reich, Eckart Giebler

Team SOMA gewinnt diesjährigen futureSAX-Wettbewerb

Am 27. Juni prämierte der Sächsische Wirtschaftsminister Sven Morlok im Erlwein-Capitol des Dresdner Ostra-Parks die Preisträger des futureSAX-Wettbewerbes 2012. Das Team rund um Dr. Giebler gewann den mit 15.000 Euro dotierten Ideenwettbewerb der innovativsten Gründungsvorhaben in Sachsen. Der am Institut für Automatisierungstechnik der TU Dresden entwickelte Sensor zur Messung der Abscheidegeschwindigkeit ermöglicht die Metallabscheidung unter industriellen Bedingungen prozessbegleitend zu überwachen. Dadurch kann die Oberflächenbehandlung effizienter, sicherer und mit höherer Qualität durchgeführt werden.

Wir danken an dieser Stelle futureSAX, den Juroren sowie der Ostsächsischen Sparkasse für die Würdigung und Honorierung unserer Geschäftsidee.

Überblick

Seit 1991 gibt es am Institut für Automatisierungstechnik der TU Dresden die Arbeitsgruppe "Labor geschlossene Stoffkreisläufe". Sie enstand im Rahmen geförderter Verbundvorhaben zum produktionsintegrierten Umweltschutz.

Untersuchungsgegenstand sind vordergründig mess- und automatisierungstechnische Fragestellungen, die bei einer umweltverträglichen Gestaltung von Prozessen aus dem Bereich der Galvano- und nasschemischen Oberflächentechnik auftreten.

Die Arbeiten wurden bzw. werden aus Drittmitteln öffentlicher Träger (BMBF, DBU, AiF) oder der Industrie finanziert.

Ziel der Arbeiten ist es, zusammen mit verschiedensten Partnern (vorwiegend industrielle Entwickler, Anwender und Verwerter) effiziente Systemlösungen einer stoffverlustminimierten Prozesstechnik zumeist durch Stoffkreislaufschließung zu schaffen, die eine Verlängerung der Nutzungsdauer von Prozesslösungen durch Regenerierung und eine Verwertung des Stoffüberhanges auf hohem Niveau sichern.

Stand: 16.04.2013 15:31
Autor: Webmaster LGS