TUD

Institut für Automatisierungstechnik

KONTRANS - Kontextabhängige Transformationsmodelle

Laufzeit: 
09/2014 - 08/2017 
Projektleiter: 
PD Dr.-Ing. Annerose Braune 
Mitarbeiter: 
Dipl.-Ing. Matthias Freund 
Finanzierung: 
DFG 

Projektinhalt:

Im modellgetriebenen Entwicklungsprozess von Benutzungsschnittstellen sind Transformationen das verbindende Element zwischen den formalen Modellen der verschiedenen Abstraktionsebenen. Ihre Qualität und Wiederverwendbarkeit sowie der Erstellungsaufwand bestimmen somit die Effizienz des gesamten Vorgehens. Trotzdem werden Transformationen heute noch meist spezifisch für die jeweils genutzten Metamodelle (Beschreibungssprachen der Modelle) bzw. für spezielle Kontexteigenschaften ausprogrammiert. Der dafür erforderliche erhebliche Aufwand kann unter Umständen sogar die Vorteile des modellgetriebenen Vorgehens in Frage stellen.

Ziel dieses Projektes ist deshalb die Entwicklung von Methoden zur Formulierung wiederverwendbarer universell nutzbarer Transformationsvorschriften. Entwickelt werden konfigurierbare Transformationsmodelle, die zulässige Abbildungen zwischen Modellelementen unabhängig von einer Implementierungssprache allgemeingültig und wiederverwendbar beschreiben. Die Abhängigkeiten von Kontexteigenschaften werden nicht mehr implizit in den Transformationsvorschriften programmiert, sondern ebenfalls explizit als Teil der Transformationsmodelle konfiguriert.

In diesem Projekt werden Plattformmodelle als repräsentative Vertreter der Kontextmodelle genutzt. Die heute existierenden Plattformmodelle beschreiben jedoch im Wesentlichen etablierte Bürogeräte mit Maus- und Tastaturinteraktion und ignorieren sowohl neue Interaktionsmethoden als auch die besonderen Eigenschaften industrieller Bediengeräte. Daher sollen zusätzlich Grundkonzepte einer Sprache zur Beschreibung industrieller Bediengeräte (Plattformmetamodell) entwickelt werden.

Stand: 12.11.2018 14:31
Autor: Webmaster IFA