TUD

Institut für Automatisierungstechnik

MultI - Methodenentwicklung für die multimodale Inspektion (haptisch, visuell, auditiv) von Produktoberflächen als Beitrag zur fortschreitenden Digitalisierung

Teilthema: Kommunikationssysteme und multimodale Bedienoberflächen

Laufzeit: 
05/2017 - 10/2019 
Projektleiter: 
PD Dr.-Ing. Annerose Braune 
Mitarbeiter: 
Dipl.-Ing. Christopher Martin 
Finanzierung: 
BMWi / Industrielle GemeinschaftsForschung (IGF) über die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" e.V. (AiF), IGF-Vorhaben-Nr. 19479 BG 

Beteiligte Forschungsstellen:

  • TU Dresden, Institut für Textilmaschinen und Textile Hochleistungswerkstofftechnik, Professur Konfektionstechnik: (Prof. Dr.-Ing. habil. Rödel), Prof. Dr. Sybille Krzywinski
  • TU Dresden, Institut für Akustik und Sprachkommunikation, Professur Akustik und Haptik: Prof. Dr.-Ing. habil. Ercan Altinsoy
  • TU Dresden, Institut für Automatisierungstechnik, Lehrstuhl für Automatisierungstechnik: Prof. Dr. techn. Klaus Janschek
  • GFaI - Gesellschaft zur Förderung angewandter Informatik e.V., Bildverarbeitung/Industrielle Anwendungen (BVIA): Dipl.-Ing. Frank Püschel

Projektinhalt:

Problemstellung:
Die Oberflächen von Konsumgütern ebenso wie die industrieller Produkte besitzen multimodale Eigenschaften, d. h. sie sind durch die Einheit visueller, auditiver und haptischer Eigenschaften gekennzeichnet. Produzenten und potentielle Käufer sind aber heute nicht in der Lage, solche Eigenschaften als multimodale Einheit über räumliche Entfernungen, d.h. mithilfe von Telepräsenzlösungen (Virtual-Reality (VR)-Anwendungen) zu erfassen und zu bewerten. Ursache sind fehlende akzeptable Geräte und plausible Modelle zur wahrnehmungsgerechten Aufnahme sowie zur Beschreibung und zur Wiedergabe von Produkteigenschaften.

Projektziel:
Im Vorhaben sollen Verfahren zur Texturerfassung, -beschreibung, -verarbeitung und wiedergabe für multimodale (haptische, visuelle und auditive) Human-Machine-Interface Lösungen (HMI-Lösung) zur räumlich entfernten Inspektion textiler Produktoberflächen entwickelt werden. Dabei spielen u.a. Aspekte der Datensynchronisation und -übertragung ebenso eine Rolle wie die Datencodierung, die unter Berücksichtigung des Auflösungsvermögens der technischen Wiedergabe und visuellen Erfassung gestaltet werden soll. Struktur der entwickelten Gesamtlösung zur multimodalen Inspektion von Produktoberflächen:


Beispiel einer Multimodalen Wiedergabe textiler Produktoberflächen

Stand: 13.11.2018 10:37
Autor: Webmaster IFA