TUD

Institut für Automatisierungstechnik

Pilotprojekt: Entwurfsbegleitende Funktions- und Leistungstests mit Generalisierten Netzen (Kopie 1)

Projektleiter: 
Dipl.-Ing. E. Koycheva 
Mitarbeiter: 
PD Dr.-Ing. A. Braune; Extern: MSci. Tr. Triffonov, MSci. K. Nikolov, A. Morozov (Praktikum) 
Wissenschaftl. Zusammenarbeit: 
Zentrales Labor für Biomedizinisches Engineering (Bulgarische Akademie für Wissenschaften), Fakultät Informatik (TU Dresden), TelDaCom GmbH Dresden, PragmaDev SEARL Paris, Bashkir State University 
Finanzierung: 
Herbert-Quandt-Förderprogramm 
Laufzeit: 
06/2006 - 11/2006 
Ergebnisse: 
Die Unified Modeling Language (UML) konnte sich beim objektorientierten Softwareentwurf als Quasi-Standard etablieren. Durch das relativ junge Profile for Schedulability, Performance and Time lassen sich mittels Erweiterungsmechanismen auch Schedulability- und Leistungsparameter und -anforderungen des modellierten Systems an die UML-Entwürfe binden. Es besteht jedoch keine Möglichkeit einer nachfolgenden Analyse oder Simulation des Systementwurfes. Aus diesem Grund werden in diesem Projekt die in UML existierenden Entwürfe in Generalisierte Netze, eine Art Petri-Netze höherer Ebene, transformiert und simuliert. Die Simulation bildet dann das dynamische Verhalten des Systems ab und die Simulationsergebnisse machen Aussagen über die Einhaltung der Anforderungen und liefern die Basis für eine tiefer gehende Systemanalyse. Für diesen Zweck wird ein an der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften entwickelter Simulator für Generalisierte Netze angewendet, der bis dato nur für Aufgaben der Biomedizin Verwendung fand. Obwohl der Simulator im Rahmen des Projektes seine Brauchbarkeit auch für technische Anwendungen beweisen konnte, wurde die Notwendigkeit einiger Änderungen bzw. Weiterentwicklungen des Simulators erkannt und in einem Pflichtenheft formuliert. 
Stand: 14.09.2011 10:45
Autor: Webmaster IFA