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2013 - Räumliche Erkundung mit Flugrobotern. Die neue Nachwuchsforschergruppe ADFEX der TU Dresden forscht zu 3D-Erkundung mit Multi-Roboter-Systemen

Ich sehe was, was du nicht siehst - räumliche Erkundung mit Flugrobotern

Die neue Nachwuchsforschergruppe ADFEX der TU Dresden forscht zu 3D-Erkundung mit Multi-Roboter-Systemen

Zwei Augen sehen mehr als eines, spezialisierte Sinnesorgane für unterschiedliche Reize, fliegen wie ein Vogel - mit diesen aus der Natur so vertrauten Prinzipien will eine Nachwuchsforschergruppe der TU Dresden den kommerziellen Zugang zur räumlichen Exploration umkrempeln. Die Nachwuchsforschergruppe ADFEX (Adaptive föderative 3D-Exploration mit Multi-Roboter-Systemen) verfolgt das sehr ambitionierte Ziel, räumliche Informationen zu unbekannten großflächigen Umgebungen oder sich ändernden Szenen schnell und zuverlässig zu erfassen, zu verarbeiten und weiterzugeben.

Die dreidimensionalen (3D) räumlichen Erkundungen sollen von einer Flotte aus mehreren Flugrobotern durchgeführt werden. Diese Flugroboter werden mit unterschiedlichen Sensoren ausgestattet und agieren teilautonom, d.h. sie werden über eine einfache Bedienkonsole koordiniert und gesteuert. Als Pilotanwendung ist das Erkennen von Bauschäden an schwer zugänglichen Objekten (Brücken, große Gebäude) oder die Bauüberwachung auf ausgedehnten Baustellen vorgesehen. Durch den Einsatz derartiger kooperierender Multi-Roboter-Systeme können Raumerkundungen automatisiert, stark vereinfacht und in stark verbesserter Qualität durchgeführt werden. Der Einsatz einer solchen Flugroboter-Flotte ist aber nicht nur auf das Bauwesen beschränkt, sondern kann auf eine Reihe anderer Anwendungsgebiete übertragen werden, z.B. Landwirtschaft (Precision Farming), Umweltökologie oder Katastrophenmanagement.

Die besondere Stärke der Nachwuchsforschergruppe ADFEX liegt im interdisziplinären Ansatz. Zehn Wissenschaftler aus den Wissenschaftsgebieten Automatisierungstechnik, Bildverarbeitung, 3D-Visualisierung und Echtzeitdatenverarbeitung in eingebetteten Systemen werden in den kommenden zwei Jahren in enger Kooperation mit Anwendungsspezialisten aus dem Bauwesen wichtige Schlüsselfunktionen und Schlüsseltechnologien für solche Multi-Flugroboter-Explorationssysteme entwickeln. Die ADFEX-Nachwuchsforscher arbeiten zudem mit einer Reihe von kleinen und mittleren Unternehmen aus Sachsen zusammen. Die Aktivitäten der Nachwuchswissenschaftler stärken somit die Sichtbarkeit Sachsens als Wissenschaftsstandort und Innovationspool für das zunehmend an Bedeutung gewinnende Marktsegment der Servicerobotik.

In der interdisziplinären ADFEX-Nachwuchsforschergruppe arbeiten zehn Nachwuchswissenschaftler (Doktoranden, Postdoktoranden) aus dem Bereich Ingenieurwissenschaften - vertreten durch Prof. Klaus Janschek (Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik, Professur Automatisierungstechnik) und Prof. Stefan Gumhold (Fakultät Informatik, Professur Computergraphik und Visualisierung) - und dem Bereich Bau und Umwelt - vertreten durch Prof. Hans-Gerd Maas (Fakultät Umweltwissenschaften, Professur Photogrammetrie) und Prof. Rainer Schach (Fakultät Bauingenieurwesen, Professur Baubetriebswesen) - zusammen.

Die Nachwuchsforschergruppe ADFEX wird durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) mit einem Projektvolumen von 1,6 Mio Euro für eine Laufzeit vom 01.03.2013 bis 31.12.2014 gefördert.

Kontakt:
Prof. Dr.techn. Klaus Janschek
Institut für Automatisierungstechnik
Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik
Technische Universität Dresden
Tel.: 0351-463-34025
Email: klaus.janschek@tu-dresden.de

21.02.2013

--> siehe auch: Medienservice Sachsen

2013 - Fachtagung Mechatronik 2013

Fachtagung Mechatronik 2013
06.-08.03.2013 in Aachen

Tagungsband
(ISBN 3-86130-958-0)

** Best Paper Award ** 
Schroedter, R., Roth, M., Sandner, Th., Janschek, K.:
Modellgestützte Bewegungsführung von quasistatischen Mikroscannern.
In: Tagungsband Fachtagung Mechatronik 2013, 
S. 141-146. 
 

2013 - Ankündigung Gründungsprojekt MONKEY WORKS

Die Ausgründung MONKEY WORKS am Institut für Automatisierungstechnik

MONKEY WORKS macht es sich zur Aufgabe, unnötige Mehrfachaufwände bei der Entwicklung von Visualisierungslösungen für industrielle Prozesse in der Automatisierungstechnik mit dem Entwicklungswerkzeug MovisaNG drastisch zu reduzieren - damit Ingenieure wieder Zeit haben, Großes zu leisten.

Seit dem 01.01.2013 wird das Team MovisaNG als Ausgründung aus dem Institut für Automatisierungstechnik, Technische Universität Dresden, im Rahmen des Programms "EXIST - Existenzgründungen aus der Wissenschaft" aus dem Bundeshaushalt (BMWi) sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds finanziert. Mit diesem EXIST-Gründerstipendium können sich die drei Gründer Dr. Stefan Hennig, Linus Kuch und Henning Hager voll und ganz auf die Ausgründung konzentrieren. Gegenstand dabei ist die Entwicklung eines nachhaltigen Geschäftsmodells für die wissenschaftlichen Ergebnisse aus der Promotion von Stefan Hennig sowie deren Vermarktung.


Das Team: Dr. Stefan Hennig, Linus Kuch, Henning Hager

Aus dem EXIST-Gründungsprojekt MovisaNG heraus erfolgt im ersten Quartal 2013 die Gründung des Unternehmens MONKEY WORKS GmbH.

Kontakt und weitere Informationen:
Dr. Stefan Hennig
Web: www.monkey-works.de

2012 - Prof. Janschek Gastprofessor an der ECUST in Shanghai, China

Professor Klaus Janschek (Institut für Automatisierungstechnik) wurde für den Zeitraum Juni 2012 bis Mai 2015 zum Gastprofessor an der East China University for Science and Technology (ECUST) in Shanghai, China, ernannt.

Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie wurde ihm am 11. September 2012 von ECUST Vice President Professor Shan-Tung Tu die Ernennungsurkunde zum Gastprofessor überreicht.

http://news.ecust.edu.cn/index_news_view.php?id=24835&keyword=&cataid=

Im Rahmen dieser Gastprofessur wird Professor Janschek Vorlesungen an der School of Information Science and Engineering halten. Eine erste Intensivvorlesungsreihe für Graduate Students mit dem Titel "Modeling Paradigms for Mechatronic Systems" wurde vom 12.-18. September 2012 gehalten.

 http://news.ecust.edu.cn/index_news_view.php?id=24894&keyword=&cataid=

Im weiteren Verlauf soll die Gastprofessur auch dazu genutzt werden, um einen intensiveren und zielgerichteten bilateralen Studentenaustausch aufzubauen, sowie Forschungskooperationen zu intensivieren.

2012 - Die sächsische Gründungsidee des Jahres kommt vom Institut für Automatisierungstechnik der TU Dresden

Das Team SOMA vom Institut für Automatisierungstechnik der TU Dresden gewann beim diesjährigen futureSAX-Wettbewerb des Sächsischen Wirtschaftsministeriums den mit 15.000 Euro dotierten ersten Preis. Seit Anfang dieses Jahres setzte sich die Gruppe von der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik in mehreren Auswahlrunden aus insgesamt 48 Konzepten sachsenweit als Sieger durch. Das Team um Dr. Eckart Giebler überzeugte die Juroren von der Idee, mit einem neu entwickelten System zur Onlinemessung der Abscheidegeschwindigkeit die Oberflächentechnik zu revolutionieren. Die patentierte Sensortechnik ermöglicht, die Geschwindigkeit der Abscheidung von Metallen erstmals unter rauen Industriebedingungen zu messen. Somit können Anwender in der Galvanotechnik Kunststoff- oder Metalloberflächen effizienter, sicherer und in höherer Qualität mit metallischen Schichten veredeln. Diese Beschichtungen dienen dekorativen oder funktionellen Zwecken (beispielsweise Korrosionsschutz). Neben der technologischen Innovation konnte das Team SOMA mit einem nachhaltigen Geschäftskonzept bei der Jury punkten. Ziel der vier Mitarbeiter der TU Dresden ist es, Anfang nächsten Jahres ein Unternehmen auf Basis ihrer Idee zu gründen. Der Sächsische Wirtschaftsminister Sven Morlok dankte den Preisträgern und allen Teilnehmern in einer festlichen Veranstaltung im Erlwein-Capitol des Dresdner-Ostra Parks für ihre innovativen Geschäftsideen. Die Abkürzung SOMA stammt aus dem Projektnamen "System zur Onlinemessung der Abscheidegeschwindigkeit an Prozessen der industriellen Oberflächenbehandlung".


Summer School on Robotics 2011

2011 - Fachtagung Mechatronik 2011

Fachtagung Mechatronik 2011
31.03.-01.04.2011 in Dresden

Tagungsband
(ISBN 978-3-00-033892-2)

 ** Best Paper Award **
Kaden, Th., Janschek, K.:
Untersuchungen zur objektorientierten Modellierung und Simulation von optomechatronischen Systemen.
In: Tagungsband Fachtagung Mechatronik 2011,
S. 151-156.

15.05.2009 - Mechatronik Preis

Im Rahmen des 9. Mechatronik Tages wurde Frau Dipl.-Ing. St. Fingerloos mit dem Mechatronik Preis für die beste Diplomarbeit auf dem Gebiet der Mechatronik geehrt. Das Thema der Diplomarbeit lautet "3D-SLAM für eine mobile fliegende Plattform in strukturierten Umgebungen" .

Artikel erschienen im UniversitätsJournal (20. Jahrgang, Nr. 9 vom 19.05.2009)

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15.05.2009 - Mechatronik Tag

Am 15. Mai 2009 veranstaltete die Technische Universität Dresden den 9. Mechatronik-Tag mit einem breit gefächerten Programm für Studieninteressenten, Studenten, Wissenschaftler und Industrievertreter.  Den Tag in Bildern sehen Sie hier.

Weitere Informationen sind in der Pressemitteilung zu finden. 

Hier gibt es nähere Informationen zum Studiengang Mechatronik.

Stand: 12.04.2013 13:33
Autor: Webmaster IFA