TUD

Institut für Automatisierungstechnik

Entwicklung einer Prozess- und Anlagentechnik zur abwasser¬technischen Behandlung des Teilstroms "Chemisch Nickel"

Teilvorhaben: Konzipierung sowie verfahrens- und automatisierungstechnische Untersuchungen zur Prozessgestaltung der Teilstrombehandlung einschließlich Erprobung und Optimierung der Prozess- und Anlagentechnik

Laufzeit: 
11/2007 - 10/2009 
Projektleiter: 
Dr.-Ing. E. Giebler 
Mitarbeiter: 
Dipl.-Ing. A. Reich, W. Gräfenhan, Doz. Dr.-Ing. S. Hauser, Dipl.-Chem. K.-H. Neumann 
Finanzierung: 
Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" e.V. (AiF), AiF-Programm PRO INNO II, AiF-Vorhaben Nr.: KF 0083504 SB7 
Kooperationspartner: 

Kurzbeschreibung:

Im Rahmen des Kooperationsprojektes soll eine modular aufgebaute und skalierbare Prozess- und Anlagentechnik zur abwassertechnischen Behandlung des Teilstromes "Chemisch Nickel" entwickelt werden. Die aus drei Verfahrensschritten bestehende Technologie (Nickel-Abtrennung, Hypophosphit-Katalyse, Fällung) ist anlagentechnisch in einer Pilotanlage umzusetzen sowie unter Betriebsbedingungen zu erproben. Das Kooperationsprojekt ist in zwei Teilprojekte strukturiert und soll in Kooperation zwischen der Fa. Elektrotechnik Rienhoff und der TU Dresden durchgeführt werden.

Teilprojekt 1 TUD: Innerhalb dieses Teilprojektes werden an einer beispielhaften industriellen Anwendung die Anforderungen an die Prozessgestaltung analysiert und verfahrenstechnische Untersuchungen im Labor/Technikum zur Bestimmung von prozess- und systemspezifischen Bemessungsparametern durchgeführt. Darauf aufsetzend werden das Anlagenkonzept der industriellen Pilotanlage festgelegt und Prozessführungsstrategien erarbeitet. Nach erfolgreicher Inbetriebnahme findet die Erprobung und Optimierung der Prozess- und Anlagentechnik statt, die Wirtschaftlichkeit wird nachgewiesen und Erfahrungen beim Betrieb der neuen Prozesstechnik sollen gesammelt und dokumentiert werden.

Teilprojekt 2 ETR: Innerhalb dieses Teilprojektes soll ein modulares und skalierbares Anlagenkonzept für die Teilstrombehandlung entwickelt werden. Dieses ist beispielhaft an einer Pilotanlage für eine industrielle Anwendung umzusetzen. Dazu sind basierend auf einem Lasten- und Pflichtenheft die anlagentechnischen Komponenten im Detail zu planen und zu beschaffen sowie die Pilotanlage aufzubauen. Das Automatisierungssystem (Hard- und Software) ist zu spezifizieren. Nach dem Bau wird die Pilotanlage in den industriellen Prozess eines Industriepartners für Versuche integriert und Prozess- und Anlagenparameter optimiert.

Internetseite der Arbeitsgruppe Labor Geschlossene Stoffkreisläufe

Stand: 12.11.2010 11:45
Autor: Webmaster IFA