TUD

 

Forschungsrating des Wissenschaftsrats

Wissenschaftsrat bescheinigt der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik Spitzenqualität in der Forschung

Die Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik der TU Dresden hat bei dem aktuellen Forschungsrating des Wissenschaftsrats mit Spitzenergebnissen abgeschnitten. Prof. Klaus Janschek, Dekan der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik, ist über das Resultat sehr erfreut: "Die Ergebnisse des Ratings sind ein weiterer großer Erfolg für unsere Fakultät und die TU Dresden. Sie bestätigen unsere bundesweite Spitzenposition in unserem Fachgebiet."

Die Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik der TU Dresden wurde als eine der fachlich sehr breit aufgestellten Fakultäten in allen vier Forschungsteilbereichen bewertet.

Am Rating haben 31 Universitäten und 16 außeruniversitäre Forschungseinrichtungen in Deutschland teilgenommen, an denen das Fachgebiet Elektrotechnik und Informationstechnik vertreten ist. Beim Kriterium Forschungsqualität erreichten die bewerteten TU9 - die führenden Technischen Universitäten in Deutschland - folgende Ergebnisse:
(Die TU Darmstadt hat am Forschungsrating des Wissenschaftsrats nicht teilgenommen.) 

Universität 
Elektrische Energietechnik 
Elektronik und Mikrosysteme 
Informations- und Kommunikationstechnik 
Systemtechnik 
RWTH Aachen 
herausragend/sehr gut 
herausragend/sehr gut 
herausragend 
sehr gut 
TU Berlin 
gut 
sehr gut 
herausragend/sehr gut 
gut 
TU Braunschweig 
nicht veröffentlicht 
nicht veröffentlicht 
nicht veröffentlicht 
nicht veröffentlicht 
TU Dresden 
sehr gut/gut 
sehr gut 
sehr gut 
sehr gut 
Leibniz Universität Hannover 
sehr gut 
gut 
gut 
gut/befriedigend 
TU Karlsruhe  
sehr gut/gut 
sehr gut/gut 
herausragend/sehr gut 
sehr gut 
TU München 
sehr gut/gut 
sehr gut/gut 
sehr gut 
herausragend 
Universität Stuttgart 
gut 
sehr gut/gut 
sehr gut/gut 
nicht veröffentlicht 

Die Ergebnisse bei den anderen untersuchten Kriterien lauten:

Universität 
Impact/Effektivität 
Effizienz 
Nachwuchsförderung 
Transfer 
RWTH Aachen 
herausragend 
sehr gut 
herausragend 
herausragend 
TU Berlin 
sehr gut/gut 
befriedigend 
herausragend/sehr gut 
sehr gut/gut 
TU Braunschweig 
sehr gut/gut 
gut 
gut 
sehr gut/gut 
TU Dresden 
sehr gut 
sehr gut/gut 
sehr gut 
sehr gut 
Leibniz Universität Hannover 
sehr gut 
sehr gut/gut 
sehr gut/gut 
sehr gut 
TU Karlsruhe 
sehr gut 
gut 
sehr gut 
sehr gut/gut 
TU München 
herausragend 
sehr gut/gut 
herausragend 
herausragend/sehr gut 
Universität Stuttgart 
sehr gut/gut 
sehr gut/gut 
sehr gut/gut 
gut 

Bemerkenswert an den Ergebnissen der TU Dresden ist die ausgewogene "sehr gute" Beurteilung über alle vier Forschungsteilbereiche und Kriterien hinweg. In dieser Hinsicht wird die TU Dresden bundesweit nur von den Exzellenzuniversitäten RWTH Aachen und TU München übertroffen. "Ein rundum starkes Ergebnis", fasst der Rektor der TU Dresden, Prof. Hans Müller-Steinhagen, zusammen: "Damit manifestiert sich einmal mehr die Spitzenstellung der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik der TUD in der deutschen Forschungslandschaft. Untermauert wird diese Spitzenstellung durch den jüngst von der DFG bewilligten Sonderforschungsbereich (HAEC - Highly Adaptive Energy-Efficient Computing) sowie durch das in der Antragsphase befindliche Exzellenzcluster "Center for Advancing Electronics Dresden", an dem die Fakultät maßgeblich beteiligt ist."

Die Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik der TU Dresden

Die Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik betreibt sowohl Grundlagen- als auch angewandte Forschung auf dem gesamten Gebiet der Elektrotechnik und Informationstechnik. Die intensive Forschungsarbeit macht sich u.a. bei der Drittmittelbilanz bemerkbar: Durchschnittlich 15 Millionen Euro Drittmittel wirbt die Fakultät jährlich ein; damit gehört sie (neben der Fakultät Maschinenwesen und der Medizinischen Fakultät) zu den Spitzenreitern an der TU Dresden.

Von den vielseitigen Forschungsaktivitäten an der Fakultät profitieren auch die Studierenden der Studiengänge Elektrotechnik, Informationssystemtechnik und Mechatronik  sowie - neu ab WS 2011/12 - Regenerative Energiesysteme. Neben einer forschungsorientierten Lehre werden die Studierenden in allen Forschungsteilbereichen über studentische Arbeiten in die Forschungsprojekte unmittelbar eingebunden. 

Forschungsrating ETIT des Wissenschaftsrates

Am Rating haben 31 Universitäten und 16 außeruniversitäre Forschungseinrichtungen in Deutschland teilgenommen, an denen das Fachgebiet Elektrotechnik und Informationstechnik vertreten ist. Ziel des Ratings war es, die Forschungsleistungen an den Universitäten und außeruniversitären Einrichtungen transparent und wissenschaftlich fundiert vergleichen zu können. Dazu wählte der Wissenschaftsrat einen ausführlichen und aufwändigen Bewertungsprozess im sogenannten "informed peer review"-Verfahren. Dabei berücksichtigt eine fachlich ausgewiesene Gutachtergruppe sowohl quantitative und qualitative Daten sowie zusätzliche Angaben jeder bewerteten Einrichtung in einer Gesamtschau. Durch eine kontextabhängige Bewertung können individuelle Eigenschaften und Spezifika von Forschungsgebieten und Einrichtungen in den Bewertungsprozess einbezogen werden.

Für die Bewertung wurden folgende drei Kriterien untersucht: Forschung (dabei waren Forschungsqualität, Impact/Effektivität und Effizienz von Bedeutung), Nachwuchsförderung und Wissenstransfer (wobei hier sowohl der Transfer in andere gesellschaftliche Bereiche als auch die Wissensvermittlung und -verbreitung untersucht worden sind). Aufgrund der fachlichen Breite des Fachgebietes wurde zur Beurteilung der Forschungsqualität eine Aufteilung auf die folgenden vier Forschungsteilbereiche vorgenommen: Elektrische Energietechnik, Elektronik und Mikrosysteme, Informations- und Kommunikationstechnik sowie Systemtechnik. Die endgültige Bewertung wurde auf eine fünfteilige Skala kondensiert: herausragend - sehr gut - gut - befriedigend - nicht befriedigend. Die Datenerhebung umfasste die Jahre 2004 bis 2008.

Laut Wissenschaftsrat werden die Bewertungsergebnisse bewusst nicht in Form eines "Rankings" veröffentlicht, sondern sollen in erster Linie die individuelle Leistungsfähigkeit der untersuchten Einrichtungen in Form eines "Ratings" darstellen.

Ergebnisbericht des Wissenschaftsrats

Stand: 26.01.2012 10:30
Autor: Monique Rust