Grundstudium
Mit dem einheitlichen Grundstudium werden den Studierenden das für die weitere Ausbildung notwendige Rüstzeug und die zum Verständnis der Regenerativen Energiesysteme erforderlichen mathematisch-naturwissenschaftlichen, systemtheoretischen und technischen Grundlagen vermittelt. Dabei werden die Schwerpunkte aus den Studiengängen Maschinenbau und Elektrotechnik miteinander verknüpft.
Die konsequente Modularisierung sichert für den Studierenden eine frühzeitige Rückkopplung über den Leistungsstand (studienbegleitende Prüfungen). Sie ermöglicht zudem die Mobilität der Studierenden. Durch zusätzliche Maßnahmen wird speziell im Orientierungsjahr eine intensive Betreuung gesichert, die den Übergang zum Studium erleichtert.
Lehrgebiete des Grundstudiums (1. bis 4. Semester)
Mathematik | Physik | Informatik |
Einführungsprojekt | Geräteentwicklung | Konstruktion und Fertigungstechnik |
Elektrotechnik | Dynamische Netzwerke | Elektroenergietechnik |
Automatisierungstechnik | Systemtheorie | Technische Thermodynamik |
Werkstoffe/Technische Mechanik | Grundlagen der Kinematik und Kinetik | Wärmeübertragung |
Strömungslehre | Regenerative Energiequellen | |
Studienablaufplan des Grundstudiums
Hauptstudium
Das Hauptstudium umfasst Module im Umfang von ca. 150 LP. Die Pflichtmodule (ca. 60 LP) bilden die allgemeine Grundlage für das Hauptstudium und liegen im 5. und 6. Semester.
Die Studienarbeit wird studienbegleitend in der Regel im 6. Semester angefertigt. Die Prüfungsleistung geht in die Diplomnote mit ein.
Das Modul Berufspraktikum umfasst ein Grundpraktikum über sechs Wochen und ein Fachpraktikum über 20 Wochen. Das Grundpraktikum sollte möglichst vor Studienbeginn absolviert werden, jedoch spätestens bis zum Ende des 6. Semesters. Ein Fachpraktikum im Ausland wird ausdrücklich empfohlen. Hierfür ist das 7. Semester vorgesehen.
Allgemeine und ingenieurspezifische Qualifikationen sowie Fremdsprachenkenntnisse sind zu erwerben. Hierbei sollen vor allem Lehrveranstaltungen aus den Fachgebieten Wirtschaftswissenschaften, Arbeitssicherheit und Arbeitsschutz, Arbeits- und Patentrecht, Umwelttechnik und Umweltschutz sowie Arbeits- und Sozialwissenschaften berücksichtigt werden.
Beim Erstellen der Diplomarbeit soll der/die Diplomand/in zeigen, dass er/sie in der Lage ist, selbstständig nach wissenschaftlichen Methoden zu arbeiten. Die Diplomarbeit kann erst begonnen werden, wenn alle anderen in der Diplomprüfungsordnung geforderten Studien- und Prüfungsleistungen vorliegen.
Studienablaufplan Pflichtfächer
Fach | LP | 5. Sem. V Ü P /SWS | 6. Sem. V Ü P /SWS |
Leistungselektronik | 4 | 2 1 0 | |
Elektrische Maschinen | 5 | 3 1 1 | |
Grundlagen Elektroenergiesysteme | 5 | 3 2 0 | |
Hochspannungs- und Hochstromtechnik | 5 | 2 1 1 | |
Prozessthermodynamik | 4 | 2 1 0 | |
Regelungstechnik | 5 | 3 1 0 | 0 0 1 |
Mess-/Sensortechnik | 4 | 2 1 0 | |
Grundlagen der Fluidenergiemaschinen | 5 | | 4 1 0 |
BWL/Einführung Energiewirtschaft | 3 | | 2 0 0 |
Vertiefung Regenerative Energiesysteme | 6 | | 2 2 1 |
Wahlpflichtmodule
Der Wahlpflichtbereich im 8. und 9. Semester des Hauptstudiums umfasst acht Module, wobei von den Kernmodulen mindestens sechs und von den Ergänzungsmodulen maximal zwei Module zu belegen sind.
Übersicht Wahlpflichtmodule
Oberseminar
Diplomprüfungsvoraussetzung
Als fachliche Voraussetzung für die Zulassung zur Diplomprüfung bzw. für die Ausgabe des Themas der Diplomarbeit ist ein Oberseminar mit einer Prüfungsleistung abzuschließen.
Inhaltliche Zielstellung
Eigenständiges Erarbeiten von bekannten wissenschaftlichen Inhalten auf der Basis von Literaturstudium (in der Regel aktuelle Zeitschriftenartikel, bevorzugt aus internationalen Zeitschriften) und Darstellung der Ergebnisse in Form einer schriftlichen Kurzarbeit und mündliche Präsentation.
Die Inhalte sollten sich vom Niveau her an den Fächern des Hauptstudiums orientieren ("Ober"-Seminar) und vorbereitend für Studien- und Diplomarbeiten sein.
In der Regel wird dazu ein weiter gefasstes Oberthema durch eine Anzahl von Einzelthemen untersetzt und somit von verschiedenen Seiten beleuchtet.
Durchführung (empfohlen)
- Facheinführung durch den/die Dozenten zum Oberthema
- Ausgabe der Themen an die Studierenden
- Eigenständige Ausarbeitung durch die Studierenden
- Präsentation (Vortrag) und Diskussion der Ergebnisse zu den Einzelthemen
Angebote
Oberseminare werden unter Verantwortung der am Studiengang beteiligten Fakultäten/Institute/Professuren angeboten. Das Angebot wechselt in der Regel für jedes Semester, um kurzfristig wissenschaftlich aktuelle Themengebiete behandeln zu können. Die Studierenden werden deshalb gebeten, sich über das aktuelle Angebot bei den beteiligten Instituten (Aushänge, Internet) zu informieren.