Endoskopischer Stabilisator
In der Herzchirurgie wird durch den Einsatz minimal-invasiver Techniken die Operation am schlagenden Herzen immer mehr zur Normalität. Wichtig für den Chirurgen ist die lokale Ruhigstellung eines Operationsfeldes von bis zu 5 cm auf der Herzoberfläche. Zuzüglich zum Endoskop und dem eigentliche chirurgischen Instrument ist ein Stabilisator durch eine Durchtrittsöffnung von 10 mm Durchmesser in den Brustraum einzuführen, der das Herzmuskelgewebe durch Flächenpressung und gegebenenfalls Formschluss stabilisiert. Der innerhalb studentischer Ausbildungs- und Qualifizierungsabschnitte entwickelte Prototyp eines Stabilisators stellt ein stabiles, platzsparendes und unkompliziertes Gerät dar, dass die für die Operation notwendige Ruhigstellung eines bestimmten Herzareals ermöglicht. Dimensionierung und Materialauswahl entsprechen den medizinischen Anforderungen.
Gefertigt in der Präzisionsmechanik der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik.